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<title>Logbuch der Loup de Mer</title>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm</link>
<description></description>
<language>de</language>
<item>
<title>unser vorerst letzter segeltag - auf nach corfu</title>
<description>&lt;b&gt;Freitag 11.05.2012 Parga - Pondi Conesi 40NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Frank mittlerweile weiß wie gern ich die Sonne aufgehen sehe, sagte er mir kurz bevor sie aufging Bescheid. Nachdem ich meinen vorletzten Sonnenaufgang im Mittelmeer genossen hab nutze ich die Zeit meine Tasche zu packen. Morgen schon würden Peter und ich wieder im Flieger nach Deutschland sitzen. Die 2 Wochen gingen unglaublich schnell vorbei. Also versuchte ich nochmal den Anker per Hand einzuholen. Das schaffte ich auch soweit, aber meine Muskeln reichen leider immer noch nicht aus um den Anker aus dem Grund zu brechen. Das schaffe ich dann beim nächsten Törn, zu Hause werde ich fleißig trainieren. Als der Anker an Bord war, nahmen wir Fahrt Richtung Corfu auf. Die ersten 13 Seemeilen mussten wir motoren, aber dann kam Wind auf und wir konnten die Segel setzen und wie am vorigen Tag kreuzten wir bei super Segelwetter Richtung Corfu. Auf unserm Weg nach Corfu bekamen wir mal wieder Delphine zu Gesicht, eine Truppe von bestimmt acht. Aber die griechischen Delphine sind nicht so kontaktfreudig wie die italienischen. Zunächst sind sie in unsere Richtung geschwommen, entschieden sich dann aber nicht mit uns zu spielen und drehten in entgegengesetzte Richtung ab. Aber sehr schön zum Abschluss nochmal Delphine zusehen. Während der Fahrt hörten wir des Öfteren lautes Donnern. Komisch weit und breit keine Gewitterwolken in Sicht so wie gestern. Später stellten wir fest, dass das die Flugzeuge sind, die in Corfu landen. Wir machten den Anker klar und fuhren Richtung Ankerplatz.  Hier soll Odysseus Schiff untergegangen sein. Morgen früh werde ich mal tauchen und dem auf den Grund gehen . Nachdem wir das Schiff klar gemacht haben bestaunten wir die Flugzeuge, die so dicht an der Stadt landen. Wir liegen auf selber Höhe wie die Landebahn und haben also einen erste Reihe Blick. Unser letztes Abendessen im Süden Europas haben wir bereits zu uns genommen und werde ich mich zu Frank und Peter gesellen und mit ihnen auf den tollen Törn anstoßen. Und ich kann euch freudig berichten, dass Ziel der  zwei Wochen ist erreicht.&lt;br /&gt;
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<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fb0a7051c837</link>
<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:31:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>wer hat angst vor thor, dem donnergott?! &amp;amp;#150;wir nicht!</title>
<description>&lt;b&gt;Donnerstag 10.05.2012 Lefkada - Parga 51NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Sonnenaufgang war ich auf den Beinen. Nachdem ich meine Fotos geschossen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Bäcker. Um 7Uhr 35 stand ich im Laden und da der Laden ja schon auf hatte, dachte ich es würde auch Brot gehen. Tja bei den Griechen ist das aber nicht so. Von Pünktlichkeit halten sie nicht viel. Die Verkäuferin versprach mir aber, dass um 8Uhr Brot kommen würden. Also ging ich Schaufenster shoppen. Um 8Uhr war dann auch wirklich Brot da und zu meiner Freude noch ganz warm. Ich unterhielt mich noch mit der Verkäuferin über die sehenswerten Inseln hier in der Umgebung und machte mich wieder zurück zum Boot, damit wir mit warmem Brot frühstücken konnten. Da uns das Brot so gut geschmeckt hat, ging ich nochmal los um noch mehr Brot zu besorgen. Die Verkäuferin freute sich sehr, dass ich wieder gekommen bin und erzählte mir ihr halbe Lebens und Leidensgeschichte. Eine sehr sympathische Frau, ich wünsch ihr alles Gute und habe ihr versprochen wieder zukommen und sie auch nochmal zu besuchen. Nach dem alle Erledigungen erledigt waren, machten wir die Leinen los um die Brücke um 12Uhr zu erreichen. Die Brücke verbindet Lefkada  mit dem Festland und öffnet sich nur jede volle Stunde.  Was an dieser Brücke besonders ist, sie ist keine wirkliche Brücke, es ist mehr ein Schiff, dass auf dem Wasser schwimmt. Wird also die Brücke für die Schiffe geöffnet fährt die Brücke sich ans Ufer und die Schiffe können durchfahren. Als wir durch waren, konnten wir Segel  setzen und kreuzten Richtung Corfu. Am Ufer sahen wir große Gewitterwolken und ab und zu Blitze. Also nichts wie auf dem Gewitter davon segeln. Doch das Gewitter zog mit in unsere Richtung. Die Wolken lösten sich aber ein bisschen auf und so hatten wir nur noch eine schwarze Regenfront vor uns. Um für den Regen gefasst zu sein, falls er kommen sollte, packten wir unsere Kameras unter Deck und zogen unser Ölzeug an. Doch die Regenfront schien Angst vor uns zubekommen und wir bekamen nur ein paar Tropfen ab. Der Sonnenuntergang war dann aber besonders schön mit den vielen Wolken. Das Farben Spektrum reichte bis ins Violett hinein. Je näher wir unserem Ankerplatz kamen, desto dunkler wurde es und desto mehr bekam die Luft einen süßlichen Geruch. Das Ankern im Dunkeln kannten wir ja nun schon, also ging das ohne große Probleme. Nach dem wir dann aber gegessen haben, waren wir alle so müde, dass wir in die Koje fielen und gut schlafen konnten.&lt;br /&gt;
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<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fb0a6c791d8d</link>
<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:30:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>mein geburtstag!</title>
<description>&lt;b&gt;Mittwoch 09.05.2012 Port Athenia - Lefkada 15NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen verschlief ich mal ausnahmsweise den Sonnenaufgang, aber es würden ja noch ein paar kommen. Da ich ja so eine Wassernixe bin, so behaupten es zumindest &amp;amp;#132;meine&amp;amp;#147; Männer hier, bin ich natürlich auch an meinem Geburtstag schwimmen gegangen. Also bin ich zum Ufer geschwommen und zum Strand spaziert. Frank hat mir einen Sandstrand versprochen, aber mir scheint die Griechen wissen nicht wie man Kies in Sand verwandelt. Leicht enttäuscht bin ich zum Boot zurückgeschwommen und hab Frank eine Portion vom angeblichen Sand mitgebracht. Wir frühstückten und dann galt es den Landfestmacher wieder zu lösen. Also ich wieder in den Bikini und wieder ins Wasser. Als ich drüber war habe ich beim losmachen der Leine nicht beachtet woher der Wind kam. Und da der liebe Gott kleine Sünden ja sofort bestraft musste ich das 15 Tonnen Boot mit dem Festmacher halten um den Fender anzuknoten, damit die Leine nicht am Grund lang gezogen wird. Wie ihr gemerkt habt hat mein Palstek gehalten und der Fender war noch da. Aber keine leichte Aufgabe bei der Spannung einen Knoten zumachen. Ich hing wie ein Schluck Wasser am Seil, habe es aber noch geschafft zwei halbe Schläge zumachen und Frank konnte den Festmacher einholen.  Auch beim Zurückschwimmen ärgerte mich der Wind. Das Boot trieb immer weiter von mir weg. Ich erreichte es aber und Peter konnte den Anker hoch holen. Wir fuhren aus der Bucht raus setzten die Segeln und wollten ein paar Kreise fahren um Manöver zu üben. Während meines ersten Kreises blieb aber schon der Wind weg. Also holten wir die Segel ein und fuhren Richtung Lefkada in der Hoffnung, dass dort mehr Wind war. Was auch danach aussah, weil dort in der Richtung einige Segelboote unterwegs waren, die die Segel gesetzt hatten. Aber so konnten wir dann nochmal Boje über Bord unter Maschine üben.  Um in den Hafen von Lefkada zu gelangen muss man durch einen langen schmalen Kanal fahren. Die Betonnung der Griechen ist hier auch sehr gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt wie es in den Lehrbüchern steht. Im Hafen angekommen, übten wir Anlegen, immer und immer wieder, so dass bei unserem richtigen Anlegemanöver einige gespannten schauten, ob wir es auch schaffen würden. Nachdem alle Leinen fest waren haben Peter und ich uns auf den Weg gemacht um ein bisschen ein zu kaufen, aber vor 18Uhr keine Chance, die Mittagspause geht ganz schön lang in Griechenland.  Wir nutzen die Zeit um durch die Stadt zu bummeln. Und ich muss sagen, ich mag Griechenland, ich mag Lefkada, ich möchte gerne nochmal hin. Zum Abendessen lud ich meine Männer, da ja mein Geburtstag, war zum Gyros Pita Mann ein(&amp;amp;#147;Daltons&amp;amp;#147; in Lefkada).. Mit Blick auf den Hafen genossen wir unsere griechischen Spezialitäten bis die Mücken kamen. Und ich hatte mich schon gewundert, warum Frank eine lange Jeans angezogen hatte, aber der Grund wurde mir klar als die Mücken sich an meinem Blut bedienten. Aber immerhin wurde Peter auch gestochen und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. Zurück am Boot saßen wir noch ein bisschen an Deck und bestaunten die Mofafahrer, die sich trauen ohne Helm in kurze Hose und T-Shirt durch die Straßen von Lefkada zufahren. Dann ging es ab ins Bett.&lt;br /&gt;
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<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fae8020270d1</link>
<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:21:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>ohje schon wieder eine boje über bord!</title>
<description>&lt;b&gt;Dienstag 08.05.2012 Dexia - Vathi - Port Athenia (Meganesi) 35NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesen Morgen sprang ich in der Früh in die Fluten. Der Weg zum Strand war diesmal nicht weit, also schwamm ich zum Strand mit einer Flasche im Gepäck um ein bisschen Sand mit zunehmen. Leider war es aber nur ein Kiesstrand, naja ist ja fast Sand. Wir frühstückten im Anschluss, machten uns klar zum Anker einholen. Um nochmal ein bisschen einzukaufen fuhren wir nach Vathi, der Hauptstadt von Ithaka. Übrigens eine erstaunlich saubere Stadt und sehenswert. Wieder an Bord nutzen wir die Gelegenheit rückwärts Anlegen zu üben. Mit leichtem Seitenwind eine Herausforderung für uns. Danach motorten wir aus dem Windschatten der Insel. Wir setzen die Segel und fuhren teils mit Halbwind, teils am Wind Richtung  Port Athenia, unsere Bucht für die Nacht. Bevor wir die Bucht erreichten, übten wir Boje über Bord unter Segel. Bei der Einfahrt in die Bucht mussten wir gut aufpassen, da die Einfahrt durch Unterwasserriffs erschwert war. Aber Dank Franks guten Anweisung, gelang uns dies gut. Nachdem wir vor Anker gingen aßen wir erst einmal Franks selbstgemachte Alietolio mit dem frisch gekauften Bort. Dann galt es einen Landfestmacher anzubringen. Also auf in den Bikini und zum Ufer geschwommen um die Leine dort an einem Felsen fest zumachen. Klingt einfach, war es aber nicht. Peter kam mir zur Hilfe geschwommen und mit vereinten Kräften schafften wir es dann den Landfestmacher anzubringen. Während Frank kochte, zog ich mir sein Neoprenanzug an und machte mich dran das Schiff an der Wasserlinie von Bewuchs aus dem Winterlager zu befreien. Jetzt sind wir bestimmt nen Knoten schneller. Nachdem Abendessen musste ich allerdings nochmals ins Wasser. Mein Palstek mit dem ich einen Fender am Festmacher an Land befestigte, hatte sich gelöst und musste neu gemacht werden. Ich hoffe morgen früh ist der Fender noch da wo er sein soll. Die Komandos nochmal durch gegangen und eine Runde Uno gespielt. Nun stoßen wir noch um Mitternacht auf meinem Geburtstag an (an dieser Stelle viele Grüße an meine Zwillingsschwester Caro &amp;amp;#150;Alles Gute meine Beste) und dann geht es ab in die Koje.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4faa426265b07</link>
<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:08:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>auf zu odysseus / kreuzen bis der arzt kommt!</title>
<description>&lt;b&gt;Montag  07.05.2012, Ormos Vlakhi (Cefalonia) - Dexia (Ithaka) 51NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 8Uhr deutscher Zeit und um 9 Uhr griechischer Zeit stand ich auf und hüpfte ins glasklare Wasser.  Ich hatte gehofft, dass das Wasser hier ein bisschen wärmer ist als in Italien aber ich wurde enttäuscht. Nichts desto trotz war es sehr angenehm vor allem weil ich mich nicht mehr vor Feuerquallen fürchten musste, die gibt es hier in Griechenland (bisher) nämlich nicht. Wir frühstückten gemütlich und machten uns auf den Weg nach Ithaka. Peter hatte die große Ehre den Anker per Hand hoch zuziehen, was auch trotz Anstrengung wunderbar klappte. Nach dem wir noch mal Boje über Bord unter Maschine geübt haben machten wir uns klar zum Segel setzen. Um an unser Ziel zu kommen mussten wir kreuzen was das Zeug hielt. Eine gute Gelegenheit die Wende ausgiebig zu üben. Trotz teilweise Flaute hatten wir meist 5Bft. Wind und rauschten durchs Wasser. Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir am angeblichen Wohnort von Odysseus an und gingen vor Anker in der Bucht von Dexia. Eine ganz romantische kleine Bucht mit uns als einzigen Boot, das vor Anker lag. Zum Abendessen gab es Omelett ala Peter mit anschließenden Unotunier.  An den Berghängen des Ufers hörten wir Ziegen grasen. Die Glocken läuteten die ganze Nacht. Genauso knabberten kleine Fische an unserem Boot, was ein Knistergeräusch erzeugte. Der eine konnte damit gut schlafen, dem anderen ging es ziemlich auf die Nerven .&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4faa42211a285</link>
<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:07:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>das ziel ist nah!</title>
<description>&lt;b&gt;Samstag 05.05.2012 - Montag 07.05.2012 Offenes Meer  -  Ormos Vlakhi (Cefalonia) 123 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider nahm der Wind gegen 8Uhr ab und wir mussten den Spinnacker wieder einholen und bis 2 Uhr nachts Motoren. Dann kam aber wieder leichter Wind auf und wir konnten die Segel setzen und mit Halb Wind gut Richtung Osten segeln. So sollte es auch den ganzen Tag bleiben. Uns war aber klar, dass wir nicht wie gehofft sonntags abends ankommen würden. Aber wir waren sehr zufrieden. Wir konnten segeln und es war herrlich. Im Laufe der Fahrt kamen uns viele Vögel besuchen. Immer wieder setzte sich einer aufs Deck und ruhte sich für eine Weile aus. Einer hat uns besonders gut gefallen. Wir nannten ihn unseren Vogel. Der gelb gefiederte Vogel ruhte sich bestimmt 1-2 Stunden bei uns auf dem Deck aus. Er setzte sich auf die Reling und es schien ihm auch nichts auszumachen, dass er immer wieder den Kopf einziehen musste, weil die Genua leicht hin und her schwankte. Nach dem wir die Genua ein wenig aufgefiert hatten, hatte er seine Ruhe und konnte schlafen. Mein Versuch von ihm ein Foto zu machen, war ihm allerdings nicht geheuer und so haute er vor mir ab und setzte sich ans andere Bootsende.  Gegen 14Uhr oder 15 Uhr, was ist schon Zeit auf dem Meer, kam auch wieder Land in Sicht. Vor uns lag unser Ziel, die Insel Cefalonia. So circa 40sm vor Festland, entschied  unser Vogel sich allein auf dem Weg zum Festland zumachen. Leider sah ich ihn nach 5sm leblos im Wasser treiben. Guter Vogel, wärst du nur bei uns geblieben. Wir aßen Gemüsepfanne zu Abendbrot und genossen den Sonnenuntergang. Nach Sonnenuntergang würde es noch so ca. 8Std. dauern bis wir vor Anker gehen konnten. Der Wind nahm aber nochmal zu und so verkürzte sich die Zeit auf 7Std. und um 3Uhr erreichten wir die Bucht.  Nach 69 Stunden Fahrt konnten wir vor Anker gehen. Für mich eine ganz neue Erfahrung, bei Nacht zu ankern, aber an und für sich ist es wie am Tag und wenn der Mond auch im richtigen Winkel auf die Erde scheint, kann man sogar den Meeresboden sehen. Frank wies uns daraufhin das wir die Uhren vorstellen, tranken noch einen Anleger und gingen schlafen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa7ca100ae5e</link>
<pubDate>Mon, 07 May 2012 15:11:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>griechenland ruft!</title>
<description>&lt;b&gt;Freitag 04.05.2012 - Samstag 05.05.2012 Vulcano - Hohe See  174NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor Sonnenaufgang standen wir auf und machten Frühstück. Alle anderen Schiffe in der Bucht waren noch am Schlafen, als wir uns um kurz vor 6 auf zur Straße von Messina machten. Bis zur Straße von Messina mussten wir motoren. Der Wind ist noch nicht auf unserer Seite gewesen. Aber wir nutzen die Gelegenheit noch einmal mit warmem Wasser zu duschen, wer weiß wann wir das wieder könnten.  Gegen Mittag erreichten wir die Straße von Messina. Dort konnten wir einen Thunfischfischer beobachten. Das besondere, erzählte uns Frank, ein Fischer sitz auf einem Mast um Ausschau nach Fischen zu halten, während die anderen Fischer vorne am Bug stehen um den Fisch traditionell mit einem Speer zu fangen. In der Straße angekommen, konnten wir den Spinnacker setzen. Und so düsten wir mit Raumschots Wind durch die Straße. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl mit Spinnacker zu segeln. Peter und ich wechselten uns am Ruder ab, aber jeder wollte so lange wie möglich dieses Highlight auskosten. Noch am Nachmittag erreichten wir das Ende der Straße. Dort erwarteten uns Kite surfer. Extra für uns kamen die Surfer nah ans Boot ran und legten coole Sprünge hin. Unser Dank: Fotos und Applaus. Bis 17Uhr hatten wir viel Wind und wir segelten mit guter Geschwindigkeit an der Sohle des Stiefels von Italien entlang. Dann mussten wir das Segeln einholen und wieder ein bisschen motoren. Da das Boot ohne große Schwankungen fuhr, versuchte ich zu kochen. Beim letzten Törn wäre dies undenkbar gewesen, auch wie jetzt am Computer zu sitzen und zu tippen. Es gab wieder Pasta mit Pesto. Nach dem Essen legte Peter sich noch mal hin und bereitet sich für seine Nachtsicht vor. Mit dem Sonnenuntergang im Rücken setzen Frank und ich das Großsegel und die Genua.  Zum Abendgruß kamen noch drei Delphine vorbei und unsere zweite Nachtfahrt begann. Die Nacht über kamen wir nur langsam vorwärts. Zwischendurch mussten wir immer wieder die Maschine anmachen um nicht stehen zu bleiben. Beim Sonnenaufgang (meine Wache) musste ich ganz erstaunt feststellen, dass die Sonne gar nicht wirklich im Osten aufgeht sondern mehr im Nordosten. Frank erklärte mir später, dass die Sonne nur genau 2 mal im Jahr genau im Osten auf geht  (21.März und 21.September) und dementsprechend auch genau im Westen untergeht. Wieder was gelernt! Gegen 9Uhr mussten wir dann wieder die Maschine an machen. Der Wind hatte ganz nachgelassen. Allerdings bot uns trotz der ganzen Motorerei ein Highlight. Wir überholten eine Schildkröte, die ebenfalls auf dem Weg nach Griechenland ist. Hoffen wir, dass sie gesund und munter ankommt. Um 15Uhr20 konnten wir dann endlich wieder den Spinnacker setzen und der Wind soll zunehmen, was uns hoffen lässt in der Nacht gut vorwärts zu kommen. Für morgen Vormittag ist nämlich bereits wieder Flaute gemeldet. Bei momentanem Tempo kommen wir Sonntagabend in Griechenland an. Jetzt bereiten wir uns aufs Abendessen vor und freuen uns auf eine Nacht mit viel Wind.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa6541d7272e</link>
<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:35:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>unsere erste nachtfahrt auf diesem törn</title>
<description>&lt;b&gt;Mittwoch 02.05.2012 - Donnerstag 03.05.2012 Amalfi - Vulcano 146 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor es losging, besorgte ich frisches Brot zum Frühstück. Während dessen kaufte Peter frisches Gemüse vom Marktstand direkt am Hafen. Nach dem Frühstück machten wir uns noch mal auf den Weg um Besorgungen zu erledigen und dann um 11Uhr hieß es auch schon Leinen los. Wir setzen die Segel (die Rollfock machte uns keine Probleme mehr) und mit Nordwest Wind segelten wir Richtung Vulcano. Der Wind nahm zu und wir kamen gut voran. Noch war ich guter Dinge, dass wir innerhalb von 24Std Vulcano erreichen. Gegen Abend sahen Peter und ich eine Delphinfamilie an uns vorbei schwimmen. Beim Letzten Törn mit Frank hatte ich nicht das Vergnügen Delphine zusehen, also war die Freude bei mir groß. Da Peter und ich uns noch nicht so sicher auf den Beinen unter Deck fühlten, kochte uns Frank eine gut bekömmliche Reispfanne. Wir machten uns fertig für die Nacht und unsere Nachtwache konnte beginnen. Mit Sonnenuntergang wurde der Wind weniger und wir machten nur noch wenig Geschwindigkeit, aber wir kamen vorwärts und wir segelten. In 24Std würden wir Vulcano aber nicht erreichen. Gegen 2 Uhr mussten wir aber die Maschine an machen, da die Wellen zu hoch waren im Verhältnis zum Wind und daher die Segel schlugen. Um  4Uhr holte Frank die Segel dann endgültig ein. Morgens begrüßten uns zwei Delphine, die mit uns um die Wette schwammen. Eine ganze Weile spielten die Delphine mit uns, aber dann waren wir doch zu uninteressant und die beiden verschwanden wieder in die Tiefe. Nach einer Weile kam wieder Wind auf und wir konnten die Segel wieder setzen. Ganz gemächlich segelten wir Richtung Festland. Doch dieses Vergnügen hielt nicht lange an und wir mussten den Motor wieder anschmeißen. Und ihr werdet es kaum glauben, aber sobald wir die Maschine an hatten er blickten wir einen Schwarm Delphine. Auch sie ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen mit uns zu spielen und mit uns um die Wette zu schwimmen.  Peter und ich machten Fotos und Videos um diese Highlight unseres Törns festzuhalten.  Als wir bei Lipari vorbei fuhren, entdeckten wir wieder die Royal Clipper. Vielleicht hat sie ja die gleiche Route wir und wir werden sie noch öfter sehen. Um etwa 15Uhr erreichten wir Vulcano. Dort wurden wir vom rauchenden Vulkan empfangen und vom Schwefelgeruch. Die ganze Zeit faule Eier zu riechen ist schon gewöhnungsbedürftig. Wir gingen vor Anker und Peter und ich setzen uns ins Beiboot und ruderten an den Strand. Mein Versuch zu rudern blieb vergebens, also musste Peter die kurze Strecke an Land rudern. Während ich mich auf den Weg zum Krater  machte um mir die Schwefelwolken aus nächster Nähe an zu schauen, erkundete Peter den kleinen Ort und kaufte ein. Unvorstellbar blieb es uns aber wie man in den Schwefelsulen baden kann, obwohl es ja sehr gesund sein soll. Wir ließen es bleiben. Nach dem Abendessen hieß es dann schnell in die Koje. Am nächsten Morgen würden wir um 6Uhr mit Sonnenaufgang uns auf den Weg nach Griechenland machen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa653e46fc8a</link>
<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:34:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>amalfi wir kommen</title>
<description>&lt;b&gt;Dienstag 01.05.2012 Positano - Amalfi&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank und ich waren schon früh auf den Beinen. Trotzdem ließen wir den Morgen gemütlich angehen. Unser nächstes Ziel war nicht weit.  Als wir uns fertig zum Anker aufholen machten, war ich froh, dass ich gestern schwimmen war und nicht morgens in der Frühe. Im Wasser wimmelte es von Feuerquallen mit zum Teil meterlangen Nesseln. Wind war immer noch nicht aufgekommen, also motorten wir Richtung Amalfi und nutzen die Gelegenheit Boje über Bord &amp;amp;#150; Manöver für unsere Prüfung in der kommenden Woche zu üben. Vor der Hafen Einfahrt konnten wir uns am Anblick der Royal  Clipper erfreuen, die dort vor Anker lag. Wer so wie ich noch nie etwas von diesem Schiff gehört hat, es ist ein 5-Mast vollgetageltes Segelkreuzfahrtschiff. Vollbetagelung bedeutet: jeder Mast hat Rahsegel. Bei der Hafeneinfahrt wurden wir bereits von Frank&amp;amp;#146;s Freund Giulio in Empfang genommen. Er geleitete uns zu unserem Liegeplatz &amp;amp;#150;ein erste Reihe Platz mit besten Blick auf die Stadt &amp;amp;#150;und wir bekamen tatkräftige Unterstützung beim Anlegen. Bevor es auf Entdeckungstour in die Stadt ging, putzen wir das Deck und das Rollfock Problem galt es zu lösen. Für Peter und mich bedeutete dies Muskelarbeit. Wir kurbelten Frank mit vielen Zuschauern den 20 Meter Mast hoch, damit er schauen kann, wo er hakt. Jedoch konnte Frank kein Defekt erkennen und als wir darauf hin die Rollfock wieder einholten, ging dies auch ohne Probleme. Nach getaner Arbeit machten wir uns auf in die Stadt. Aus Amalfi, so erzählte uns Frank, stammt die Kompassrose, die heutzutage weltweit verwendet wird. Aber nicht nur darauf kann die Stadt Stolz sein. Die Stadt ist wunderschön mit ihren vielen kleinen Gassen, abseits von der großen Tourismusstraße. Während die Männer wieder zurück zum Boot gingen, erkundete ich die Stadt noch ein bisschen alleine. Zurück an Bord kochte ich Pasta mit Pesto und wir ließen den Abend mit Rotwein (für mich Wasser)  und Blick auf die beleuchtete Stadt ausklingen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa3dfada80f2</link>
<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:54:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>vorbei an den sirenen</title>
<description>&lt;b&gt;Montag 30.04.2012 Napoli - Positano 26 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich geht es los! Nach unserem ersten Frühstück an Bord machten wir die Leinen los und fuhren aus dem Hafen von Santa Lucia Richtung Positano. Noch hatten wir Wind, also setzten wir die Segel. Das Segelvergnügen hielt leider nicht lange an, der Wind nahm ab und wir mussten die Segel wieder einholen. Jedoch ließ sich die Rollfock nicht mehr einholen. Frank zweifelte zunächst an meiner Muskelkraft, als er aber selber sein Glück versuchte, musste er feststellen, dass es wirklich nicht an mir lag. Uns blieb nichts anderes übrig als die Rollfock vom Vorstag runterzuholen und dieses Problem später zulösen. Den Rest der Strecke motorten wir an Capri vorbei in die schöne Bucht vor Positano. Dabei gings kurz vor unserem Ziel auch an den Galli Inseln vorbei, lt. Odysseus bzw Homer der Wohnort der Sirenen. Von unserem Ankerplatz hatten wir einen wunderbaren Blick auf die schöne Stadt. Ich nutze die Gelegenheit um eine Runde zu schwimmen. Musste allerdings feststellen, dass das Wasser noch kälter ist als ich erwartet habe (17,5 Grad). Damit Peter und ich uns an die Schaukelei gewöhnen konnten, kochte Frank für uns. Noch ein Blick auf die vielen Lichter der Stadt und ab in die Koje.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa39ae1814fd</link>
<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:00:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>napoli ruft</title>
<description>&lt;b&gt;24.04.2012 - 29.04.2012&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt nach Napoli ereignete sich dann ohne Besonderheiten. Von Ponza gings, mit Hoffnung auf Wind erst den nächsten Mittag los. Eine kleine Brise setzte zwar ein aber die Wellen waren doch vom Vortage noch deutlich zu hoch und so reichte der Wind nicht aus um die Segel beständig gefüllt zu haben. So wackelte die Loup wie betrunken durch die Wellen. Damit die Segel nit gleich Schaden nehmen, wurde lieber motort und kurz vor Sonnenuntergang wurde vor der sehr kleinen ehemaligen Gefängnisinsel  Ventone der Anker geworfen. Der nächste Morgen wartete mit einer schwachen Brise auf. Gleich 10 nach 6 ging der Anker auf und die Segel hoch. Jeder Windhauch wollte genutzt sein. Nach gut vier Stunden wurde der Versuch aufgegeben und der Motor angeschmissen. Bis vor Ischia wurde dann noch 3 Stunden motort. Letztendlich haben wir so gut 8 Stunden gebraucht, eine Strecke die unter Maschine grad mal in knapp 4 Stunden zurückgelegt worden wäre. Und dabei war bei den gut 8 Stunden auch noch die Maschine 3 Stunden in Betrieb. Also so richtig erquickend war die Segelei da nicht. Weiter am nächsten Tag den Hüpfer nach Procida, dem Wochenendankerplatz der Neapolitaner. Mich rührte fast der Donner als ich in die Bucht einbog. Dicht an dicht lagen jede Menge Boote. Und dies am Ende April. Aber es war Samstag und so zog jeder los um ein paar Sonnenstrahlen zu ergattern und das Bötchen vielleicht das erste Malin diesem Jahr zu bewegen. Gegen Abend ordnete sich aber das Chaos wieder und Boot auf Boot nahm wieder den Kurs auf Napoli auf. Letztendlich lag ich fast wieder allein in der wunderschönen Bucht. Nächster früh ging der Hintern schnell aus der Koje. Deck aufklaren und saubermachen, dazu Pantry cleanen und Messe aufräumen. 0800 Anker aufholen und auf nach Napoli City, genau genommen in den Stadtteil Santa Lucia, dem Gründungspunkt der Großstadt. Der Hafen von Santa Lucia ist zwar nicht für die Öffentlichkeit, bzw. Gäste da. Das Napoli nicht grad das sicherste Pflaster ist, dürfte sich ja international sehr rumgesprochen haben. Das Gleiche gilt auch für die Sicherheit in den Jachthäfen. Man sollte das Boot nie unbeaufsichtigt hinterlassen um einfach auf Stadtbummel zu gehen. Alles was nicht Niet und nagelfest ist könnte wegkommen. Mitunter gar das ganze Schiff. Anders in Santa Lucia. Ganz nah am Zentrum gelegen, ist er auch sehr sicher. Rund um die Uhr bewacht und unser Liegeplatz war nur mit Wassertaxi (Boot) zu erreichen. Und die Benutzung des Wassertaxis wurde 24 Stunden garantiert und war inclusiv der Liegekosten. Frag man sich wie die Loup grad da reinkommt. Durch einen glücklichen Umstand hab ich vor Jahren den Leiter des Hafens Amalfi kennengelernt und dessen bester Freund ist &amp;amp;#150; der Pächter des Hafens Santa Lucia im Herzen Napolis. Glück gehabt!! Gleich nach dem Anleger standen auch schon Peter und Saskia da und enterten das Schiff. Kurz darauf brachen beide nochmal zu einem ausgedehnten Citybesuch auf. Abends wurden wir von Peter auf ne Pizza eingeladen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa3876e0a876</link>
<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:37:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>von sardinien durch die nacht</title>
<description>&lt;b&gt;23.04.2012 Arbatax - Ponza 175 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderthalb Wochen lag nun die Loup de Mer an der Pier von Arbatax. Vieles wurde geputzt, geschraubt und gebastelt. Zwischendurch mal abends eine Pizza essen. Ansonsten arbeiten das die Schwarte knackt. In den letzten Tagen hat die Loup wieder ganz ungeduldig an den Festmachern gezerrt. Und nun war der Augenblick gekommen bei recht günstigen Wettervorhersagen, den Weg Richtung Ponza anzugehen, dann Ventone und Ischia und am Ziel dann Napoli, Neapel oder auch Naples, wie es englisch genannt wird.  Schon gegen Mittag setzte leichter Wind ein und bescherte ein gutes Fortkommen. Grad mal aus dem Hafen gingen die Segel nach oben, wäre zwar technisch durchaus auch im Hafenbecken kein Problem gewesen, aber die Behörden sehen das nicht so gerne. Ich bin da auch mal in der Vergangenheit etwas angegangen worden, ich hätte ja eine Fähre behindern können. Das die nächsten 3 Tage gar keine auf dem Fahrplan stand spielte für die Offiziellen keine wesentliche Rolle denn O-Ton: &amp;amp;#132;Es hätte ja eine kommen können&amp;amp;#147;. Das man Meilen aus dem Hafen rausschauen kann, war auch kein Argument &amp;amp;#132;Es könnte ja Nebel sein&amp;amp;#147;. Und da sage mal einer deutsche Behörden wären Erbsenzähler&amp;amp;#133;Just hinter der hafenmauer lauerte tatsächlich ein kleines Behördenschiff, aber alles ging ja streng nach Vorschrift und im großen Hafen wurde ja ausschließlich motort. Also schnell die Segel hoch und das graue Schiff hinter uns gelassen. Je weiter hinaus die Loup auf See steuerte desto mehr zeigte sich die Sonne. Leichter Wind aus südlichen Richtungen brachten die Loup in gute Fahrt, ihrem nächsten Ziel Ponza entgegen. Aber da waren es noch ein paar Seemeilen bis hin und Stunden natürlich. So etwas um die 165 sm lies sich aus der Seekarte die Entfernung entnehmen. Also je nach Wind so 1,5 Tage sollten es schon sein. Der Wind lies zwar nicht grad auf Rekordgeschwindigkeiten hoffen aber so machte es auch richtig Spaß. Mit leichter Krängung zog die Loup wie auf Schienen ihre Bahn durchs Wasser. Der Wind hielt uns die Treue und begleitete die Loup bis zum Ankerplatz  vor Ponza, der ausgerechnet noch den Namen Cala Inferno trug. Wir sind jedenfalls glücklicherweise nicht in selbiges gekommen. 175 Seemeilen in 26 Stunden abgespult, also langsam waren wir damit nun nicht gerade. In der Höllenbucht wurde dann recht früh noch was gefuttert und zeitig gings in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa3872549113</link>
<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:36:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>sonnenuntergang in arbatax</title>
<description>&lt;b&gt;Mittwoch den 11.04.2012 Olbia - Arbatax 74 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am gestrigen Dienstag zeichnete sich ein schmales Wetterfenster ab, welches knapp  ausreichen sollte um gut nach Süden zu kommen. Mehrere Wetterberichte wurden  zu Rate gezogen, abends noch schnell das Schiff auf eine andere Pier verholt und am Mittwochmorgen gegen 0645 wurden die Landfestmacher eingeholt und ab gings durch Fahrwasser nach drausßen. Merkwürdig nur das der Wind so gar nicht tat, wie es denn die Wetterfrösche vorhergesagt hatten. Per Maschine gings dann vorbei an den markanten Tafelberg Tavolara, vor der Küste Olbias. Schon hier hätte eigentlich kräftiger Westwind erwarten müssen, doch stattdessen gab es noch ne mäßige Brise aus Südwest. Also noch ein bissl den Theo röhren lassen (so wird unsere Maschine genannt). Vermutlich war das Schiff genau in der Staudruckzohne zwischen dem vorherrschenden Südwind und der ankommenden West-Starkwindfront. Na dann eben noch ein paar Minuten die Akkus laden. Aber schon wenige Minuten später kam schon eine dicke Wolkenwand auf uns zu und damit auch reichlich Wind. Schnell die Genua raus und Theo aus&amp;amp;#133;und schon ging die Rauschefahrt los. Es waren in Böen bis 40 kn angesagt, allerdings hab ich im Maximum nur 36 am Windmesser gesehen, aber so im Schnitt 25-30 kn bewegten die Loup auch so ziemlich fix vorwärts. Am Cap Comino schwächelte der Wind etwas. An Caps können eben nicht nur Windverstärkungen und dicke Winddreher beobachtet werden, sondern in meinem Falle auch eine deutliche Abschwächung. Hinter dem Cap legte der Wind aber wieder deutlich zu und so gelang es nach 74 NM bei Sonnenuntergang in Arbatax fest zu machen.  Bei den recht böigen Verhältnissen ist es durchaus ein Vorteil die Wolken zu sehen, wo sich der Wind drin versteckt hat. Außerdem legen grad in der Gegend vor Arbatax gern die Fischer ihre Netze aus. Das wäre natürlich recht unangenehm wenn man sich darin fangen liese. Also ohne diese unangenehmen Vorstellungen in die Tat umzusetzen, legte sich die Loup sanft an die Pier.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa239c65da05</link>
<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:53:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>vorsicht. fähre von achtern!!!</title>
<description>&lt;b&gt;Samstag der 07.04.2012 Banana Bay - Olbia&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie war die Nacht schlecht schlafen. Wind wurde vorher gesagt und nicht zu knapp. Die Crew war schon 0600 munter und so wurde beschlossen den Anker gleich aufzuholen. Dafür gab es mehrere Gründe. Noch immer war kaum ein Lüftchen zu spüren was uns in Olbia beim Anlegen stören könnte. Eine recht dicke Regenwand zog auf den Ankerplatz zu und wir waren eben wie schon erwähnt &amp;amp;#150; munter. Schnell war der Anker aufgeholt und Kurs Richtung Fahrwasser nach Olbia abgesetzt. Nicht viel später und wir wären ordentlich abgeduscht worden. Schon 10 Minuten nach Verlassen des Ankerplatzes war dieser durch die Regenwand nicht mehr auszumachen. Na ja, uns egal. Wir bogen ins Fahrwasser ein und wie das eben so ist kamen achterlich zwei Fähren auf, die das selbe wollten. Also konzentriert rechts gefahren um die großen Schiffe nicht beim manövrieren zu behindern und ein Überholen zu ermöglichen. Der Anleger war kein Problem, trotz des Windes, der ein klein wenig zugenommen hatte. Aber noch weit von dem entfernt, was der Wetterbericht vorhergesagt hatte. Vermutlich hatten die vielen    Gewitterwolken rings herum um uns für ein ausbleiben des Windes gesorgt. Wir waren schon gut fest und mitten bei einem gemütlichen Frühstück, da lockte uns lautes Maschinengebrumm wieder an Deck. Ein großes Frachtschiff ca.150 Meter lang und ca. 12m breit, wurde durch den Hafenschlepper an die Kaimauer geschoben. Das ganze dauerte fast ne Stunde und wir sind zwischendurch immer wieder mal nach unserem Frühstück unter Deck abgetaucht da sonst der Kaffee kalt zu werden drohte. Aber so ein Vorgang auf recht engen Raum ist doch wirklich was spannendes. Nachher war das ohnehin recht trübe Hafenwasser so aufgewühlt, daß man dachte man befindet sich in einem Schlammpfuhl. Dann nochmal kurz in die City und dann stand auch schon Stefans Taxi pünktlich an der Loup de Mer und brachte ihn zum Airport. Die nächsten Tage waren wieder mit vielen Bastelarbeiten angefüllt den für den weiteren Weg nach Süden, Richtung Arbatax war das Wetter eher suboptimal. Entweder totale Flaute oder Gegenwind machten nicht unbedingt Lust auf die ca. 80 NM nach Süden.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa14e7bd0457</link>
<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:09:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>ankern wie in der karibik</title>
<description>&lt;b&gt;Freitag den 06.04.2012 Cala die Volpe - Banana Bay 17 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder mal was lange schlafen. Erst gegen 0800 gabs die ersten Regungen. Dafür wurde zum Frühstück auch reichlich Rührei gereicht. Nach einem reichhaltigen Frühstück und dem obligatorischen Pantrydienst ( Küchendienst) wurde der Anker durch Stefan per Hand eingeholt (denn wir sind ja schließlich nicht aus Zucker). Dann ging's, wegen fehlenden Windes, erstmal per Maschine los Richtung Südost. Etwas vor Cap Figari kam dann ein wenig Wind auf, zwar von vorn, aber da darf man manchmal nicht allzu wählerich sein. Also schnell Segel raus und Maschine aus. Klar hieß das dann kreuzen gegen den Wind. Aber wir waren ja eh schon in Reichweite Olbias. Wobei,Olbia sollte gar nicht unser heutiger Zielpunkt sein,also ging's auf zur Banana Bay, kurz vor der Einfahrt von Olbia gelegen. Olbia ist nun wirklich nicht die sardische / italienische Stadt, welche man unbedingt gesehen haben sollte.  Es langt aber durchaus als An+Abreiseort. Also sollte die letzte Nacht noch in der Banana Bay geankert werden. Aber noch waren wir ja ein Stück weit entfernt. Mit dem zunehmenden Wind kamen auch recht plötzlich verdammt dunkle Wolken auf und schickten auch ein paar Spritzer Regenwasser nach unten. Sollten wir etwa noch auf den letzten Meilen durchnässt werden? Doch bitte nicht!!! Aber es ging alles gut. Kurz vor erreichen des Ankerplatzes in der besagten Banana Bay wurde die Segel eingeholt, die Maschine gestartet und der Anker ging dann über türkisen Grund auf den Boden. Kurz einfahren und schon wurde wieder der Nachmittagstee gereicht. Abends gab es dann Thunfisch in ner Tomaten    sauce und Nudeln. Ziemlich abgefüllt (natürlich essenstechnisch ) gingen wir beizeiten in die Koje. Morgen sollte ja gegen 0800 der Anker aufgeholt werden und die letzten Seemeilen nach Olbia rein in Angriff genommen werden. Der Flieger von Stefan sollte etwas nach dem Mittag gehen und wir wollten es ja nun nicht ganz so knapp werden lassen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa0e49da3b98</link>
<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:38:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>quer durchs madalena archipel</title>
<description>&lt;b&gt;Donnerstag 05.04.2012, Stagno Torto - Cala di Volpe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder nach recht ausgiebigen Frühstück wurde gleich nach dem klar Schiff machen der Anker heraufgezogen. Noch schnell ein mit vielen Klippen gespickte Kap umrundet und diesmal wurden nur die Genua ausgerollt (großes Vorsegel).  Dann ging's kreuz und quer durchs Madalena Archipel. Da der Wind vorwiegen aus achterlichen Richtungen kam wurde gleich auf das Großsegel verzichtet, da dieses das größere Vorsegel dann in den Windschatten gestellt hätte. Zwar nicht sonderlich schnell, aber stet fanden wir unseren Weg zwischen den Klippen. Sorgfältiges navigieren ist da aber auch Bedingung, es sei man hat ne sehr gute Versicherung. Kunstoff (GfK) auf Felsen kommt meist eher schlecht. Wir manövrierten uns locker durch alle Untiefen, passierten dann die bekannte Costa Smeralda an der NE Käste von Sardinien und liessen den Anker in der Cala di Volpe fallen (Bucht der Füchse, ob das gut geht mit dem Seewolf an Bord?) Gleich nach dem Ankermanöver gab es wieder Tee und sardische Kekse. Ob sich da heimlich ne neue Tradition einschleicht? Im allgemeinen ist der Wind trotz der Sonne noch recht kühl und lässt einen nach ein paar Stunden doch etwas  frösteln. Da kommt dann so ein heißer Tee zum Feierabend recht gut an. Abends gabs dann reichlich Bratkartoffeln zu futtern .&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4fa0e460f0932</link>
<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:36:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>kurs süd-süd ost richtung madalena archipel</title>
<description>&lt;b&gt;Mittwoch 04.04.2012 Porto Novo - Stagno Torto&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die nächtlichen Regengüsse war das Deck der Loup de Mer wieder schön sauber gewaschen worden. Diesmal wurde recht lange geschlafen, erst gegen 0800 regte sich das erste Leben. Nach einem sehr ausgedehnten Frühstück kam auch etwas Wind auf. Also schnell den Tisch abgeräumt, die Pantry aufgeklart (also abgewaschen, abgetrocknet und das Geschirr verstaut) und schon wurde der Anker gezupft. Dieser kam ohne großen Wieder stand zurück auf die Loup und schnell wurde noch eine in der Seekarte eingezeichnete Untiefe (Unterwasserklippe) umschifft bevor die Segel hochgezogen wurden. Dann abfallen und am Wind ging's dann Kurs Süd-Süd Ost Richtung Madalena Archipel. Diese liegt sehr malerisch am Ostausgang der Strasse von Bonifacio. Es war zwar wieder nicht grad viel Wind, aber wir kamen gut vorwärts. Kurz vor erreichen unserer geplanten Destination zog dann der Himmel sehr schnell zu und um uns herum wüteten heftige Gewitter. Aber wie es sich gehört liesen uns friedliche Segler diese Gewitter in Ruhe und wir konnte bei heißem Tee und ein paar sardischen Kekse ziemlich gelassen unseren Segeltag im Cockpit ausklingen lassen. Zu futtern gab es dann Nudeln mit Lachs-Sahne Sauce. Schmeckte sogar noch besser als es sich anhört. Ziemlich müde fielen wir noch eine Flasche Rotwein wieder schnell in die Kojen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4f803b5a9abe7</link>
<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 15:03:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>endlich wieder frischer wind</title>
<description>&lt;b&gt;Montag den 02.04.2012 Portoferraio (Elba) - Porto Novo (Korsika) 123 NM&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag ging's dann wirklich los. Die Loup de Mer war soweit segelfertig gemacht um schnellstens ablegen zu können. Gleich ein paar hundert Meter nach dem Liegeplatz gingen die Segel nach oben und atmeten fast hörbar auf, als es  endlich wieder frischen Wind  und Sonne gab. Erstmal einen Schlag nach Norden um das nördlichste Kap herum und dann quasi gegen den Wind nach Süden. Also hieß es; Kreuzen ist angesagt. Es lief aber gut und machte halt Spaß. Per Funk kam ein neuer Wetterbericht herein und warf all unsere Vorherplanungen über den Haufen. Der Stopp und das Ankern an der Südostseite von Elba wurde fallengelassen und weiter gen Südwesten gesegelt; Kurs Süden von Korsika. Das zeigte sich als notwendig, da für die nächsten Tage kein Wind in dieser Region angesagt war. Damit entfiel auch der Zwischenstopp und Besuch von Giglio. Es zeigte sich aber das wir die rechte Entscheidung getroffen hatten. Ohne besondere Höhepunkte gelang der 123 NM Törn an die Südostküste von Korsika. Erst in den frühen Morgenstunden verlies uns der Wind und wir mussten motoren. So sind wir bis auf ein paar Motorstunden alles gesegelt. Waren zwar eher leichte Winde, aber wir kamen gut vorwärts. Einen Tag später hätten wir die gut 120 NM etwa alles motoren müssen. In Porto Novo, einer einsamen verschwiegenen Bucht viel dann der Anker bei ca 5m Wassertiefe. Wie fast sicher zu erwarten war, blieben wir das einzigste Schiff. Es ist eben noch Winter, allenfalls Vorsaison, und den Südländern ist es da offensichtlich noch viel zu frisch. Gut für uns. Nach der durchwachten Nacht fielen wir nach einem ausgiebigen Abendessen an Bord todmüde in die Kojen. Selbst starke böige Winde in der Nacht mir ergiebigen Regenfällen ließen uns nur mal müde aus dem Luk peilen, dann wurde gleich weiter fest geschlafen. Da wir wie eigentlich immer sehr viel Sorgfalt auf das ausbringen des Ankers gelegt hatten, hielt dieser eben auch sicher und zuverlässig und machte eine Ankerwache überflüssig.&lt;br /&gt;
Mittwoch 04.04.2012 Porto Novo - Stagno Torto&lt;br /&gt;
Durch die nächtlichen Regengüsse war das Deck der Loup de Mer wieder schön sauber gewaschen worden. Diesmal wurde recht lange geschlafen, erst gegen 0800 regte sich das erste Leben. Nach einem sehr ausgedehnten Frühstück kam auch etwas Wind auf. Also schnell den Tisch abgeräumt, die Pantry aufgeklart (also abgewaschen, abgetrocknet und das Geschirr verstaut) und schon wurde der Anker gezupft. Dieser kam ohne großen Wieder stand zurück auf die Loup und schnell wurde noch eine in der Seekarte eingezeichnete Untiefe (Unterwasserklippe) umschifft bevor die Segel hochgezogen wurden. Dann abfallen und am Wind ging's dann Kurs Süd-Süd Ost Richtung Madalena Archipel. Diese liegt sehr malerisch am Ostausgang der Strasse von Bonifacio. Es war zwar wieder nicht grad viel Wind, aber wir kamen gut vorwärts. Kurz vor erreichen unserer geplanten Destination zog dann der Himmel sehr schnell zu und um uns herum wüteten heftige Gewitter. Aber wie es sich gehört liesen uns friedliche Segler diese Gewitter in Ruhe und wir konnte bei heißem Tee und ein paar sardischen Kekse ziemlich gelassen unseren Segeltag im Cockpit ausklingen lassen. Zu futtern gab es dann Nudeln mit Lachs-Sahne Sauce. Schmeckte sogar noch besser als es sich anhört. Ziemlich müde fielen wir noch eine Flasche Rotwein wieder schnell in die Kojen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4f803b032de7b</link>
<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 15:01:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Elba - märz 2012</title>
<description>&lt;b&gt;Ein Hallo an alle Segelfreunde und Mitsegler auf der Loup de Mer. Die neue Segelsaison hat ja nun angefangen. Hier im Süden, italienische Mittelmeer eben etwas früher als für den gemeinen Nord-Ostsee und Ijsselmeersegler. &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am 18.03 machten sich Kira und ich (Frank der SeeWolf) auf in den Süden, auf ins Mittelmeer, nach Elba, auf auf zur Loup de Mer.  Es gab zwar ein paar Unregelmäßigkeiten auf der Anreise. Erstens sind wir mit dem Flieger ne gute dreiviertel  Stunde über Pisa gekreist. Der Flieger (German Wings) bekam wohl keine Landeerlaubnis.  Als wir dann ziemlich tief über Pisa auf die Landebahn einschwebten, waren wir immer noch weit und breit der einzigste Flieger. Komisch!!! Dann rollte die Maschine alleine Richtung ihrer normalen Parkposition, es war aber kein Follow me Fahrzeug da und auch der  Kellenschwenker der üblicherweise die Maschine auf ihre endgültige Parkposition einwinkt, hatte offensichtlich Mittagspause. Nachdem der Flieger mit laufenden Triebwerken ne weitere Viertelstunde vor den Abfertigungsgebäuden stand, kam schließlich ein Fahrzeug und dirigierte den Flieger ca. 300m weiter vor ein Frachtzentrum, dort wurde wieder gewartet bis schließlich ein Bus heranrollte und die Passagiere wieder zum Abfertigungsgebäude zurückfuhr. Da konnte man langsam auf die Idee kommen, daß dies selbst in Italien nicht normal war. Das sah doch etwas nach Streik aus.  Das Gepäckband wurde auch erst nach einiger Wartezeit angestellt. Schnell die Klamotten vom Band und flux in die Halle, um noch schnell das Bahnticket nach Piombino zu kaufen, dort sollte es dann weiter per Fähre rüber nach Portoferraio, der Hauptstadt von Elba gehen.  Unser beider Optimismus, dieses  einigermassen zeitnah hinzubekommen, wurde durch das angeschlagene Schild STRIKE ganz erheblich gemindert. Also schnell umge-switcht und per Bus bis an den Hauptbahnhof von Pisa gefahren( (Pisa Centrale). Dort erfuhren wir dann nach einigen Laufeinlagen (natürlich mit Gepäck), das bestenfalls wieder ab 2100 die Züge regulär unterwegs wären. Da wäre dann aber keine Fähre mehr nach Elba zu bekommen. Also erstmal ne Übernachtungsmöglichkeit auftun. Durch meine Erfahrung, alldieweil ich schon mal in Pisa gestrandet bin, wusste ich die Adresse einer Übernachtungsmöglichkeit. Dort kann man wirklich sehr billig sein müdes Haupt ausruhen. Toli und Dusche allerdings über den Gang und Heizung hatte es da auch keine. Immerhin konnten wir erstmal unser Gepäck abstellen und sind nochmal in die historische Alt/ Innenstadt getippelt um den schiefen Turm im Orginal zu beäugen. So haben wir bei der Anreise noch eben den kulturellen Teil erledigt. Unsere Unterkunft, Hotel oder Pension konnte man das beim besten Willen nicht nennen, hatte einen entscheidenden Vorteil; es lag direkt gegenüber des &amp;amp;#132;Pisa Centrale&amp;amp;#147;. Da war der Anmarschweg zum Bahnhof nun wirklich nicht besonders weit. Am nächsten Morgen kurz nach halb sieben sind wir dann mit der ersten Bahn nach Piombino Maritima gefahren, dort noch schnell nen Caffe gezogen und dann mit der Fähre nach Elba rüber. Die Loup lag ganz friedlich am ihrem angestammten Liegeplatz und wartete brav auf uns. Gleich fing das Basteln und Putzen an. Nach so paar Monaten Stillstand und vorher einer Segelsaison sind doch ganz paar Baustellen und Putzarbeiten angefallen. Kira hat ganz fleissig ne Woche lang mitgeholfen um das Boot wieder startklar für die neue Saison fertig zu machen. Einen Tag haben wir uns einem Autoverleih anvertraut und dann per Panda eine Inselrundfahrt gemacht. War auch wirklich ne nette Abwechslung. Kira musste leider wieder nach ner Woche zurück und so bastelte ich alleine weiter. Stefan, unser erster Mitsegeler für diese Saison stellte sich am 1 April gegen 1900 beim Schiff ein. Er wollte den langen Schlag rüber nach Sardinien mitnehmen und freute sich schon sehr auf die Überfahrt. Da es zum Ablegen eh zu spät war, liesen wir es ruhig angehen und gingen erstmal ne Pizza essen und nen halben Liter Vino Rosso dazu.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4f8032e14f9dc</link>
<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 14:26:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>wo ist der wind denn geblieben???</title>
<description>&lt;b&gt;Montag 31.10./ Dienstag 01.11.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten zwei Tage waren ohne größere Höhepunkte, weil irgend jemand den Wind abgestellt hatte. So fuhren wir per Maschine in zwei relativ kurzen Tagesetappen weiter und passierten Cap Corse. Das berüchtigte Cap dessen Passage grad bei Starkwind schwierig, manchmal sogar unmöglich werden kann. Hier und jetzt, so in der Flaute sah es ja wieder ganz friedlich aus. Aber übermorgen wird es hier wieder gut toben. Deshalb sind wir ja auch so fix nach Osten. Ein kräftiges Sturmtief soll reichlich Wind aus Südosten bringen. Die Passage des Caps würde dann recht hart werden und der weitere Weg gegen den Sturm auch nicht soviel angenehmer. Also werden wir uns Morgen frühzeitig auf die Socken machen, um den Schlag nach Elba rüber, hinter uns zu kriegen.&lt;br /&gt;
</description>
<link>http://www.global-sailing.net/gs/04_logbuch/04_log.de.htm?id=4eb0f7f439ba1</link>
<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:56:00 GMT</pubDate>
</item>
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