|
|
|
|
Blauwassersegeln
blauwassertraining mit michaelEs müssen ja nicht gleich sieben Jahre Weltumsegelung sein, meint Michael, Skipper der IRON LADY und Autor des Buches "Meer als ein Traum". Diejenigen, die einen Einblick in den Alltag des Fahrtensegelns gewinnen wollen, die vielleicht selber mal auf eigenem Kiel für eine gewisse Zeit Abstand von der Heimat suchen, haben die Möglichkeit, mit Michael auf dem modernen und sicheren 15 Meter Ausbildungsschiff, der "SY LOUP DE MER", von Mitte Oktober bis Ende Februar vom Mittelmeer durch die Straße von Gibraltar zu den Kanarischen Inseln zu segeln, um von dort schließlich den Atlantik zu überqueren. Dort, wo die Sonne untergeht ist das Ziel: die südliche Karibik. Etwas abgelegen von den normalen Routen segelt Michael mit wechselnder Crew über die Testigos nach Venezuela.
Du bist dabei! Während der ganzen Zeit sind Kojenplätze zu chartern. Michael verspricht aktives Segeln, also sollte man schon mal eine Schot gefiert und ein Segel geborgen haben. Ein Segelschein ist allerdings keine Voraussetzung. Bei diesem Törn könnt ihr Erfahrungen sammeln und Dinge lernen, die nicht in jeder normalen Segelschule gelehrt werden. Auch wer bisher wenig Segelkenntnisse hat, ist bei Michael willkommen. Was ist eigentlich Blauwassersegeln? Beim Törn mit der "LOUP DE MER" wird der Unterscheid sehr schnell deutlich. Wir segeln nicht entlang der Küste, wo jeder Abend in der Marina Kneipe endet, sondern es werden öfters längere Distanzen gesegelt. Hierbei erfährt die Crew selbst, was in endlosen Reiseberichten versucht wurde zu beschreiben. Die Meereslust, das Seefieber kennen und lieben zu lernen. Wie verhalte ich mich bei Schwerwetter? Durch moderne Wetterberichte, ein schnelles und wendiges Boot, aber auch die Erfahrung des Skippers wird die Loup auf dem Weg in die Karibik wohl eher selten mit Schwerwetter konfrontiert werden. Doch am Rande der Route, wie zum Beispiel den Kanarischen Inseln, lassen sich in den Passatwinden einfach Starkwindzonen im Küstenbereich der Landmassen besuchen um Erfahrungen mit hohem Seegang und reichlich Wind auf wenige Stunden begrenzt zu sammeln. Beim Erkunden von unbekannten oder unzureichend kartographierten Landfällen gibt es viele Tricks und Tipps. Ein gutes Team kann mit Echolot, Radar, elektronischer Navigation und einer vernünftigen Sonnenbrille fast überall reinkommen. Die Yacht in der Marina sicher festzumachen ist meist einfach. Bei Schwell und Windsee an den rolligen Ankerplätzen des Atlantiks benötigt man schon etwas mehr Erfahrung. Hier wird schnell klar, wie wichtig es ist, mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen umgehen zu können. Wer einmal gelernt hat, was beim Schleppangeln auf See wichtig ist, braucht nur noch ein wenig Glück, damit das Abendessen in die Pfanne hüpft. Lust auf Fisch? Hier seid ihr richtig. Doch wie wird aus dem kapitalen Fang nun das appetitliche Filet in der Pfanne, das Sushi auf hoher See oder der haltbare Trockenfisch? Michael zeigt, wie es geht. Auch gibt es auf See keinen Bäcker. Wer frisches Brot nicht missen möchte, muss selber ran und den Teig rühren. Was dabei wichtig ist, und wie das Mehl zum Brot wird, ist schnell erlernt. Michael ist Kommunikationsspezialist für Yachten und Amateurfunker, zeigt wie die Crew E-Mails von den entlegensten Inseln mit Kurzwelle sendet und empfängt und auf welcher Frequenz man zu welcher Uhrzeit einen Wetterbericht bekommt. Ohne einen Motorkurs zu absolvieren wird während des Törns immer wieder die Wartung, Pflege und Reparatur von Motor, stehendem und laufendem Gut, Segeln und die Pflege von technischem Equipment ein Bestandteil des Alltags sein. Viele Probleme lassen sich durch regelmäßige Kontrolle vermeiden. Hierbei erfährt der interessierte Mitsegler auch, was beim Erwerb eines eigenen Segelbootes alles zu beachten ist. impressionenAppetithappen. In diese kleinen Fotogalerie haben wir einige Impressionen von Michaels Törns gesetzt die euch hoffentlich Lust auf "Meer" machen... |
|
|
powered by haus11.de
© Global Sailing
|
|











